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Naturgegebenheiten

Lage

Die Stadt Lenti ist im südwestlichen Zipfel Ungarns, nahe der slowenischen und österreichischen Grenze zu finden. Sie liegt 40 Kilometer südwestlich von Zalaegerszeg und 50 Kilometer nordwestlich von Nagykanizsa. Die Eisenbahnlinie Zalaegerszeg-Rédics führt durch die Stadt. Lenti ist auf der Hauptstraße 75 sowie auf der vom Grenzübergang Rédics beginnenden Straße 86 zu erreichen.

Erdgeschichtliche Entwicklung

Lenti und Umgebung waren im Norden und Süden von den Ablagerungen der Ur-Mur und der Kerka aus dem Altpleistozän bedeckt, die durch tektonische Bewegungen und Erosion in unterschiedlichem Maße zerbröckelten. Seine Oberfläche hat sich infolge der langen, komplizierten geologischen Veränderungen entwickelt. In der erdgeschichtlichen Urzeit und im erdgeschichtlichen Mittelalter wogte hier mehrmals das Meer. Die Anschwemmungen wurden durch die Ströme mehrmals weiter befördert und gemischt. Aus dem Aspekt der Gesteinskunde sind verschiedene Ablagerungen von Kalk und Mergel bis hin zu Schichten aus Sand und Lehm, an manchen Stellen aus Lignit, verbreitet. Die Ablagerungen aus der Zeit des oberen Pliozän sind auf den meisten Gebieten an der Oberfläche zu finden, sie sind im Allgemeinen durch Sand, manchmal durch Schlammsand entstanden. Die auch heute noch sichtbare Oberfläche wurde durch tektonische Bewegungen und durch die Klimaveränderungen im Pleistozän geformt. Bei der Formung des Gebietes haben die Wasserläufe eine wichtige Rolle gespielt. Das durch diese Wasserläufe abgetragene Geröll hat die Ablagerungen im Pannon-Meer auf mehrere hundert Meter anwachsen lassen.

Wassernetz und Klima

Die Umgebung der Stadt verfügt über ein reiches Wassernetz. Bäche und Wasserläufe speisen den Fluss Kerka, der das größte Wasserreservoir und der bedeutendste Nebenfluss der Mur auf diesem Gebiet ist. In den Fluss münden zahlreiche Wasserläufe, Bäche, unter anderem auch der Bach Sárberki. Die Wasserqualität ist erstklassig, die Reinheit des Wassers zeigt auch die reiche Natur des Wassers an.

Was das Klima angeht, liegt das Gebiet im Pufferraum zwischen kontinentalen, mediterranen und ozeanischen Strömungen, das Klima wird durch deren Mischung und Wechselwirkung beeinflusst, was ein ausgeglichenes Wetter, frei von Extremitäten, zur Folge hat, es ähnelt beinahe einer feuchten Klimazone. Lenti ist eines der niederschlagsreichsten Gebiete des Landes, die Niederschlagsmenge beträgt etwa 800 Millimeter pro Jahr, aber diese Menge wird oft überstiegen.

Naturwerte

Die hügelige Landschaft des Bezirkes, der Reichtum an Grünflächen ist auch für die Umgebung von Lenti charakteristisch. Das sich auf diesem Gebiet erstreckende riesige, fast geschlossene Waldgebiet hat eine große Anziehungskraft. Charakteristische Baumarten sind die Eiche, die Weißbuche und die Kiefer. In den ausgedehnten Wäldern leben Kleinwild, Hirsche und Raubwild, dadurch wird die erfolgreiche Fortsetzung der Jagdtätigkeit, die eine große Tradition hat, gesichert.

Dank der günstigen Klimaverhältnisse ist die Flora und Fauna reich und abwechslungsreich. Die unterschiedlichen geschützten Pflanzen sind auf den Wiesen und in den Wäldern in unberührter Natur in großer Anzahl zu finden, in den Gewässern wachsen zahlreiche seltene Pflanzenarten.

Die Flora

Das Kerkatal kann aus pflanzengeographischem Aspekt in die Göcsejer Flora des Floragebietes von Westtransdanubien (Petovicum) und in die Zalaer Flora des Floragebietes von Südtransdanubien (Saladiense) eingereiht werden.

Bei Lenti ist der größte Bestand an Wien-Blaustern (Scilla vindobonensis) –eine schöne Frühlingsblume- zu finden. Sie ist in den Überschwemmungsgebieten mit Hartholzwäldern in einer Population von mehreren tausend Exemplaren präsent, aber auch auf Wiesen zu finden. Die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris), eine der schönsten Lilienarten kommt auch in der Umgebung der Stadt vor. In zahlreichen Exemplaren wächst hier in der Region die bekannte Knotenblume, auch Märzenbecher genannt, (Leucojum vernum), ein Frühblüher. Unsere häufigste Orchideenart, das Kleine Knabenkraut (Orchis morio) wächst an den trockenen Stellen der Heuwiesen von Mumor in niedrigem Gras. Der für die Alpenlandschaften charakteristische wunderbare Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe) mit seinen wunderschönen blauen Blüten ist in der Umgebung von Lenti geschützt. Eine der wertvollsten Pflanzenarten des Gebietes ist die gelbe Taglilie (Hemerocallis lilio-asphodelus), die auch heute zu einer beliebten Zierpflanze zählt.

Die Fauna

Dieses Gebiet verfügt auch über einen reichen Tierbestand. Die großen zusammenhängenden Wälder, der Fluss Kerka mit seiner ausgezeichneten Wasserqualität und die gepflegten Wiesen, die an zahlreichen Stellen übrig geblieben sind, geben vielen Lebewesen ein Zuhause. Von diesen geschützten Arten sind in Lenti und Umgebung der Weißstorch (Ciconia ciconia), der Hirschkäfer (Lucanus cervus) und der Europäische Biber (Castor fiber), der aus dem benachbarten Kroatien eingewandert ist, zu erwähnen.

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